Rutschpartie im Hoeschpark


Wichtige 3 Punkte sollten heute bei herbstlichem Sonnenschein im Hoeschpark eingefahren werden. Die Partie startete mit einem rasanten Tempo, an der Stabilität scheiterte es allerdings; denn unsere Spieler rutschen mehr über das nasse Grün, als dass sie liefen. Der nasse Untergrund, bei teilweise falschem Schuhwerk, war äußerst Gewöhnungsbedürftig. Schwierige Verhältnisse also, wo manche Beine sich im Gegner verharkten, oder Bälle nicht mehr gefunden wurden. Es ging gewohnt schnell nach Vorne, jedoch konnte häufig der Ball nicht kontrolliert werden. Bis wir uns an das rutschige Grün gewöhnt hatten, war es für die Zuschauer ein lustiges Unterfangen, mit spannenden Vorhersagen, wer als nächstes liegen würde. Nach einiger Zeit stellten wir konsequent auf Kurzpassspiel um, was die deutliche bessere Alternative auf diesem Platz war. Dieses Tempo konnte Saxonia nicht mithalten und somit übernahmen wir die Herrschaft im Hoeschpark. Doppelpässe und pfeilschnelle Angriffe nach Vorne belohnten uns in der ersten Halbzeit mit dem verdienten 1:0 durch Kalkowski. Bitter allerdings die Tatsache, dass der Schiedsrichter nichtmal Kreisliga C-Tauglich war. So übersah er angeblich, dass der gegnerische Torwart den Ball etwa 5m außerhalb des 16m Raumes in Weidenfeller-Manier mit beiden Händen fing, ihn sich vor legte und wegschoß. Stattdessen ermahnte er unsere Fans und vor Allem unseren Trainer, der mit hochrotem Kopf in die Grasnarbe biss und sich natürlich tierisch aufregte. Dies sollte nicht das einzige Mal, wo der Spielleiter deutlich daneben griff.

In Halbzeit Zwei machten wir weiter unser Spiel, erspielten uns Möglichkeiten, die wie so oft nicht den Weg ins Netz fanden. Zwei, drei nicht ungefährliche Angriffe der Gegner gingen ebenfalls daneben, oder in die Hände unsere Torwartes. Wir ließen mehr zu, übernahmen aber schnell wieder das Ruder. Elvis schenkte schließlich zum 2:0 Erfolg ein, wodurch deutlich mehr Entspannung eintrat in den Köpfen und ab da wurde ein Trainingspiel draus. Deutlich fröhlich genoss man das ungewohnte Grün und übte Kombinationen, die allesamt gelangen, nur vor dem Tor scheiterte man, wie so oft. Ein reguläres Tor durch Tommy wurde nicht gegeben, da der Schiedsrichter Abseits pfiff, Fehlentscheidung. Die eigentlich zweite rote Karte änderte ihre Farbe in Gelb, als Winkler im vollen Sprint an der Seitenlinie von hinten, mit gestreckten Beinen vom Rasen gepfählt wurde. Elvis sah Gelb für ein angebliches Handspiel, der anstatt Torfreude nur ein Kopfschütteln zeigen konnte. Dadurch verzögerte sich auch der Einsatz von unserem tapferen Stürmer Dennie Brunner, der eigentlich mehr Spielzeit bekommen sollte, als die wenigen 15 Minuten im Anschluß. Denn kurze Zeit später verletzte sich Markus Mraica, der schon in Halbzeit eins, die Stollenschuhe seine Gegners in seiner Wade begrüßte. Zuvor kam Serocka für Rötger aus taktischen Gründen, der seinen Einstand schon beim Anlaufen seiner Station feierte, indem er den nassen Boden im Verhältnis zu seiner Sprintstärke deutlich unterschätzte und über die Aussenlinie rutschte, aber nicht ohne wenigstens einen gegnerischen Spieler dabei umzumetern. Kuriose Situation, die einzig den Beifall unserer Fans erntete. Tommy kam für den verletzten Mraica und zuletzt viel zu spät, aber ebenfalls aus taktischen Gründen Brunner für Elvis, der in der Schluß-Viertelsunde zu wenig Zeit hatte seine Stärken zeigen zu können und somit weiter hofft sich beweisen zu können. Ein dreifach-Pfiff "aus" der Pfeife beendete das Spiel zu unseren Gunsten.

Wir klopfen somit wieder an die Tabellenspitze an, zu denen uns jetzt noch 4 Punkte Unterschied trennen, bei 2 Spielen weniger als manche andere aus der Region. Im nächsten Spiel gegen TuRa Asseln könnten wir uns oben festsetzen und einen deutlichen Schritt in Richtung Herbstmeister machen. Leider nicht nur aus eigener Kraft, aber andere Mannschaften haben auch  noch schwere Partien zu schlagen, wobei dieser kleine Titel noch vollkommen offen ist.

Wir werden alles Geben, um unseren Erzrivalen aus Asseln im Derby schlagen zu können und in der Tabelle wieder dahin klettern, wo wir durch unsere überlegene Stärke hingehören.

   
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